Let Fear Go Tour 2026

Refugee Empowerment Bus Tour Across Germany
Demonstration/Kundgebung

Beginn 17 Uhr mit Musik und Power durch die Mauer 


In ganz Deutschland sind Flüchtlinge im Asylsystem anhaltendem Druck ausgesetzt. Lange Wartezeiten, Rechtsunsicherheit, Isolation in Lagern und Heimen und strukturelle Einschränkungen tragen zu emotionaler und sozialer Belastung bei. Gleichzeitig beobachten wir landesweit einen zunehmenden Aufstieg rechter Politik und migrationsfeindlicher Narrative. Diese Entwicklung schürt Feindseligkeiten, vertieft die gesellschaftliche Spaltung und verstärkt eine restriktive Asylpolitik. Sie trägt zudem zu einem Umfeld bei, in dem Geflüchtete nicht nur struktureller Ausgrenzung ausgesetzt sind, sondern auch zunehmender Diskriminierung, Unsicherheit und Angst.
Zweck der Bustour

Die „Refugee Empowerment Bus Tour“ (Start im Juli 2026) ist als bundesweite, kollektive Intervention konzipiert, um Verbindungen, Wissensaustausch und die Möglichkeiten der Communities vor dem Hintergrund zunehmenden (rechtsgerichteten) politischen Drucks zu stärken. Diese Initiative ist kein symbolischer Besuch, sondern eine koordinierte Anstrengung zum Aufbau nachhaltiger Netzwerke und kollektiver Stärke und ist eine gemeinsame Antworten auf strukturelle und politische Herausforderungen.

Kernziele

  • Stärkung der überregionalen Verbindungen zwischen Flüchtlingscommunities und Unterstützungsnetzwerken
  • Förderung des Wissensaustauschs über das Migrations-, Asyl- und Integrationssystemen
  • Schaffung strukturierter Räume zur Bewältigung von Konflikten, die durch systemischen Druck entstehen
  • Stärkung kollektiver Reaktionen auf zunehmende rechtsextreme Narrative und migrationsfeindliche Politiken
  • Aufbau von Kapazitäten zur internen Konfliktlösung und kollektiven Organisation
  • Abbau von Isolation und Steigerung der öffentlichen Sichtbarkeit durch gemeinsame Präsenz

Lokales Engagement – Ablauf der Tour an den einzelnen Standorten:

  • Teilnahme an bestehenden lokalen Aktivitäten und Kämpfen
  • Organisation einer Abendversammlung mit Schwerpunkt auf kollektiver Diskussion
  • Schaffung eines offenen und sicheren Raums für den Dialog zwischen Geflüchteten und Unterstützer*innen
  • Austausch über praktische Strategien in Bezug auf: Konfliktlösung usw. – Gemeinschaftsorganisation – Umgang mit Diskriminierung und politischem Druck – Bewältigung systemischer und sozialer Feindseligkeit

Organisatorischer Ablauf

  • Die Tour führt durch mehrere Bundesländer in Deutschland: siehe Zeitplan auf der Website
  • Die Teilnahme ist offen und flexibel (Ein- und Ausstieg entlang der Route sind möglich)
  • Standarddauer pro Standort: 1 Übernachtung
  • Schwerpunkt: Austausch über Zukunftsperspektiven – Interne Herausforderungen – kollektive Stärken
Beginn
Ende
Veranstalter
community4All und WU
Ort
Abschiebeknast
Adresse
Marienburgstr.78, DA-Eberstadt