Israel-Palästina-Solidaritätskreis

"Wir weigern uns, Feinde zu sein"

Wir beschäftigen uns mit der Konfliktlage in einer Region, die den einen als historisches "Eretz Israel", den anderen als historisches Palästina gilt, gekennzeichnet durch einen international weitgehend anerkannten Staat Israel und einer den Palästinensern ebenso weitgehend verweigerten Bildung eines eigenen Staates. Von beiden Seiten kann leicht der Vorwurf der Einseitigkeit, der Feindlichkeit, erhoben werden. Wir aber weigern uns, Feinde einer der Konfliktparteien zu sein. Das hindert uns jedoch nicht, deutliche und massive Kritik an u.E. diskriminierender und lebensfeindlicher Politik zu üben.

Unser Engagement basiert auf den allen Menschen gleichermaßen zustehenden Menschenrechten, wie sie 1945 in der Charta der UN festgelegt worden sind, drei Jahre vor der Gründung des Staates Israel, und auf der christlichen Überzeugung, dass Gott in allen Menschen gleichermaßen sein Ebenbild sieht und sie folglich zu gegenseitig gleicher Wertschätzung verpflichtet. Mehr

Das IPS gibt einen Rundbrief heraus, der über die folgende Kontaktadresse angefordert und abonniert werden kann. Auch die Termine von Treffen können darüber in Erfahrung gebracht werden.

Kontakt über "guenter_blank@yahoo.de"

 

Trotz Ohnmacht und Aussichtslosigkeit wächst Hoffnung

Einladung

«Ein Leben für den Frieden»

Vortrag - Präsentation – Gespräch

mit Dr. Sumaya Farhat-Naser

palästinensische Autorin und Friedenspädagogin

am 19. Mai 2022, 20 Uhr, in Weiterstadt-Gräfenhausen

Adresse: Ev. Gemeindehaus Gräfenhausen, Darmstädter Landstr. 19,

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Weiterstadt undIsrael-Palästina-Solidaritätskreis Darmstadt

Wille und Glauben schaffen Hoffnung

Hoffnung macht kreativ

Die Ukraine steht möglicherweise am Anfang einer solchen Perspektive, Palästina lebt sie seit nunmehr 55 Jahren

Was bewegt Menschen, sich auch nach Jahrzehnten von erlebter Gewalt und Ungerechtigkeit weiterhin für den Frieden einzusetzen? Woraus schöpfen sie ihre Kraft, um Hoffnungslosigkeit und Resignation zu überwinden?

«Die Kraft kommt aus dem Glauben, dem Zusammenhalt, der Menschlichkeit und aus den Werten und Idealen unserer Kulturen.»

Die palästinensische Schriftstellerin Sumaya Farhat-Naser lässt sich nicht entmutigen. In der täglichen Arbeit mit Frauen und Jugendlichen muslimischer und christlicher Herkunft setzt sie sich für Dialog und den Verzicht auf Gewalt ein. Am Abend berichtet Sumaya Farhat-Naser von ihrer Arbeit im besetzten Westjordanland: Kollektive Aktionen wie Bäume pflanzen und Gemüsegärten anlegen vermögen Brücken zu schlagen; die individuelle Auseinandersetzung mit Angst und Stress ermutigt die Frauen und Jugendlichen, trotz widriger Umstände ihr Leben zu gestalten.

Sumaya Farhat-Naser, geboren 1948 in Birzeit bei Ramallah, studierte Biologie, Geographie und Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Promotion in Angewandter Botanik. Mitbegründerin und Mitglied zahlreicher Organisationen. Vielfach international ausgezeichnete Autorin (u.a. Hermann-Kesten-Medaille des P.E.N.-Zentrums Deutschland (2002).

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