Regie: Jafar Panahi
Iran, Frankreich, Luxemburg 2025, 105 Minuten
Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und dort immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal seine Werkstatt. Das Quietschen seiner Beinprothese lässt Vahid glauben, in Eghbal einen seiner früheren Peiniger wiederzuerkennen.
Jafar Panahi ist es gelungen, einen Film zu schaffen, in dem Humor und Ernsthaftigkeit eine Geschichte über den heutigen Iran und über jene erzählen, die es wagen, Widerstand zu leisten.
Die Filmreihe "Trauma und Versöhnung" des AlleWeltKinos begleitet die Ausstellung "Gesichter des Friedens" von Pro Peace, die bis zum 10. April im Offenen Haus, Rheinstr. 31, von Montag bis Freitag, 9-16 Uhr zu sehen ist. Die Ausstellung stellt zwölf Menschen vor, die sich für Frieden einsetzen, alle auf ihre eigene Art und Weise und in ganz unterschiedlichen Kontexten und Weltregionen. Sie alle verbindet, dass das Wort „Krieg“ für sie kein abstrakter Begriff ist. Sie haben ihn selbst erlebt. Viele mussten sogar aus ihren Heimatländern fliehen. Aus diesen persönlichen Erfahrungen heraus setzen sie sich heute für Frieden ein.