Wir zeigen den Film „Frida“, ein Drama aus dem Jahr 2002 von Julie Taymor mit Salma Hayek und Alfred Molina. Frida Kahlo de Rivera (1907 – 1954) ist die berühmteste Malerin Mexikos. Die mexikanische Regierung hat die Werke von Frida Kahlo zum nationalen Kulturgut erklärt. Als Frida 18 Jahre alt war, bohrte sich bei einem Busunfall eine Metallstange durch ihr Becken. Als Folge musste sie lange Zeit liegend in einem Gipskorsett verbringen und immer wieder Operationen an Rücken und Beinen über sich ergehen lassen. In den letzten Jahren war sie auf den Rollstuhl angewiesen. Die Malerei war stets Fridas Ventil, auch in Hinsicht auf ihre stürmische Beziehung mit dem Maler Rivera, die trotz fortwährender Liebe von Affären beider Partner geprägt war. Von ihren insgesamt 143 Bildern sind 55 Selbstporträts.
Beim anschließenden Filmgespräch - mit Iris Behr, Tamara Dannenmann und Ruth Möller soll Fridas Leben und Wirken aus philosophischer, künstlerischer und gesellschaftspolitischer Perspektive diskutiert werden.
Unter dem Titel „Frauen, die bewegen“ präsentieren wir Ihnen gemeinsam mit dem Rex-Kino Darmstadt alle zwei Monate ein sorgfältig ausgewähltes Programm. Im Mittelpunkt dieser Reihe stehen außergewöhnliche Frauen, bewegende Lebensgeschichten und gesellschaftlich relevante Themen. Ob Kunst, Selbstbestimmung, Gleichberechtigung oder soziale Gerechtigkeit – die Filmreihe eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf das Leben von Frauen, ihre Herausforderungen und ihren Einfluss auf die Gesellschaft. Im Anschluss an jede Vorstellung laden wir zum gemeinsamen Filmgespräch ein, um Eindrücke zu teilen, Fragen zu diskutieren und neue Sichtweisen kennenzulernen.