Friedensbewegung

Ostermarsch in spannungsreichen Zeiten.

Seit 1960 finden in Deutschland Ostermärsche statt. Sie waren damals Ausdruck des Protestes gegen „atomare Kampfmittel jeder Art“. Bis heute gehen zu Ostern immer wieder Menschen auf die Straße, um im Rahmen der Ostermärsche gegen Atomwaffen, Kriege, Aufrüstung und Waffenexporte zu demonstrieren. Die Zahl der Teilnehmenden ist seit den Hochzeiten der Friedensbewegung in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts stark rückläufig, was immer wieder die hämische Frage aufkommen ließ, ob diese Aktionsform nicht überholt sei.

Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin...

"Denkraum" nennt sich eine Veranstaltungsreihe der Mühltaler Linkspartei, in der Themen der Weltpolitik und ihre Zusammenhänge und Auswirkungen auf Deutschland diskutiert werden. Dies soll in einem offenen Rahmen erfolgen und beinhaltet das Angebot der Teilnahme und des Mitdiskutierens an alle Bürger_innen. Nachstehend veröffentlichen wir einen Bericht vom 11. Denkraum zum Thema der Auslandseinsätze der Bundeswehr.

„Militärische Interventionen bekämpfen keine Fluchtursachen.“

Seit über einemJahr gibt es in Darmstadt ein Friedensbündnis. Anette Merkelbach ist seit den Achtziger Jahren, also nach dem NATO-Doppelbeschluss in der Friedensbewegung aktiv und arbeitet auch in dem neuen Bündnis mit. siehsmaso interviewte sie hierzu.


siehsmaso:

Wie kam es zur Gründung des Darmstädter Friedensbündnisses?

Anette Merkelbach:

Amerikanische Militärforschung an der TU Darmstadt

Durch einen Bericht der Süddeutschen Zeitung wurde bekannt, dass an deutschen Hochschulen Forschungen im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums betrieben werden.  An 22 Hochschulen sollen seit dem Jahr 2000 Projekte durch die US-Army finanziert worden sein. Das Auftragsvolumen hierfür betrug insgesamt mehr als zehn Millionen Dollar. Betroffen davon ist auch die TU Darmstadt: Strömungsverhalten an Flugzeug-Tragflächen, ultrahartes Material und Roboter-Software waren an der TUD Gegenstand von Forschungen im Auftrag der US-Army.

Schweigen

Die Ereignisse um Edward Snowdon haben die Abhörpraktiken des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht. Eine nicht unwesentliche Rolle scheint hierbei der sogenannte „Dagger-Complex“ in Griesheim zu spielen. Hierzu dokumentieren wir im Folgenden einen Beitrag von Rainer Keil. Im Beitrag wird auch erwähnt, dass der Dagger-Complex 2004 schon einmal Gegenstand von Beratungen im Darmstädter Stadtparlament waren. Einige der erwähnten Fraktionen sind heute nicht mehr in der Stadtverordnetenversammlung vertreten.

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